Eingang & Information

Spieleraum & Kreativbereich

Abenteuerraum

Spiele–Flur

Garderobenbereich

Wickelbereiche

Das Flohkistenbistro

Außenspielgelände und Naturbegegnung

Traumfabrik der Flöhe

Kinderbad

Portfolio und Erzählbuch

Musikalität und Rhythmik

Übergangsbegleitung

Wertevermittlung und Religion

Kindertagesstätte St. Josef in Sailauf

Eine wichtige Information zur Aufnahme in unserer Krippe!

Das Krippenjahr beginnt nicht zwingend im September. Die Aufnahme der Kinder erfolgt kontinuierlich und stufenweise und zieht sich durch

das gesamte Jahr je nach Situation und freien Plätzen. In der Regel können wir pro Monat nicht mehr als vier neue Kinder aufnehmen, da insbesondere unsere Jüngsten eine sanfte und individuell begleitete Eingewöhnung benötigen. Bitte planen Sie zum Wohle Ihres Kindes eine

ca. einmonatige Eingewöhnungszeit ein, in der wir gemeinsam Schritt für Schritt Ihr Kind beim Start in die neue Lebensetappe begleiten.

 

Nehmen Sie unbedingt Kontakt zu uns auf, bevor Sie mit Ihrem Arbeitgeber Ihren Arbeitsbeginn nach Elternzeit festlegen,

um gemeinsam die Möglichkeiten der Aufnahme Ihres Kindes und entsprechende Modalitäten besprechen zu können.

Unsere Kinderkrippe

Unsere moderne und liebevoll nach den Bedürfnissen unserer Jüngsten eingerichtete Kinderkrippe “Flohkiste“

hat Platz für insgesamt 24 Kinder im Alter von 0-3 Jahren.

 

Bereits in der Krippe arbeiten wir nach dem offenen Konzept, denn in jedem Alter kann man einem Kind Zutrauen vermitteln und es

in seiner Autonomie stärken. Unsere Aufgabe sehen wir darin, es in seinem Streben nach Unabhängigkeit und Eigenverantwortung Schritt

für Schritt von Anfang an zu unterstützen. Dabei erhält es die Chance, sich in seiner selbst gewählten Umgebung wohl zu fühlen und

unzählige Lernerfahrungen zu machen.

 

Eine sichere Basis für diese Entwicklung unserer Jüngsten sind zuverlässige und kontinuierlich aufmerksame erwachsene Bezugspersonen,

welche die Kinder begleiten, ihnen Sicherheit und Geborgenheit vermitteln, aber die Kinder dabei auch ermutigen, eigene Schritte zu gehen.

Durch eine klare Struktur im Tagesablauf lernen die Kleinen, sich umzuschauen, sich zu orientieren und zurechtzufinden. Dafür bieten die Räume

unserer Krippe viele Möglichkeiten, auf Entdeckungsreise zu gehen.

 

Eingangsbereich und Informationsecke

Im Eingangsbereich unserer Kinderkrippe werden die Eltern und Kinder herzlich begrüßt und in Empfang genommen.

Hier weist das Personal auf unsere Informationstafel hin, auf der aktuelle und wichtige Termine und Aushänge zu finden sind.

 

Bei der Ankunft oder beim Abholen ziehen sich die Erwachsenen ihre Schuhe aus oder schlüpfen in „Überzieher“,

um die Hygiene und Sauberkeit für unsere Allerkleinsten zu gewährleisten. Mit der Zeit hat sich ein wichtiges

Abschiedsritual für viele Kinder entwickelt und die Eltern werden zur Verabschiedung von ihrem Kind zur Tür „hinausgeschubst“.

Spieleraum mit Kreativbereich

Im Spiel sind auch schon unsere Kleinsten selbständig handelnd und gestaltend tätig und werden somit im Alltag gebildet.

 

Bildung in der Krippe heißt Selbstbildung und spielerisches Lernen.  Indem sie spielen, werden alle ihre Sinne, sowie Körper, Geist und Seele aktiviert. Durch unterschiedliche  Spielmöglichkeiten und Impulse in unserem Spieleraum sammeln die Kinder ganzheitliche Erfahrungen und können diese in der „Spielezeit“ be- und verarbeiten. Denn Spielen ist die „Arbeit“ des Kindes und Lernen und Bildung von Anfang an! So „erarbeiten“ die Kinder sich ihr Bild von sich selbst und der Welt.

 

Je nach Bedürfnis, Interesse und Altersstruktur variieren die Spielmaterialien und Spielangebote. In unserem Kreativbereich

„Pinselecke“ stehen den Kindern verschiedene Materialien und Malutensilien wie z.B. Wachsmalkreiden, Wasserfarben, Pinsel,

Stempel usw. zur Verfügung. Dadurch lernen unsere Krippenkinder unterschiedliche Techniken kennen und können sich kreativ

und experimentierfreudig ausleben.

 

 

Abenteuerraum

Die Beobachtung und Begleitung der Bewegungsentwicklung spielt bei der Arbeit mit Krippenkindern eine zentrale Rolle.

In den ersten Lebensjahren erlernen die Kinder grundlegende Bewegungsformen wie z.B. Drehen, Krabbeln, Sitzen, Laufen,

Klettern und Hüpfen. Dafür bieten wir ihnen in unserem Abenteuerraum viele Möglichkeiten, sich auszuprobieren und ihr

Bedürfnis nach Bewegung in vielfältiger Form ausleben zu können.

 

Freie und gezielte Bewegungsangebote, verschiedenste Bewegungsmaterialien und -elemente werden dabei angeboten

und miteinbezogen. Durch unsere Unterstützung und Begleitung fördern wir die gesunde körperliche Entwicklung der Kinder

und stärken das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten, helfen ihnen, Wissen über ihre Grenzen und den eigenen Körper

zu erfahren, sowie mutig den nächsten Schritt zu wagen.

 

Ziel dabei ist es, dass jedes Kind individuell seine Umgebung erforschen und erleben kann und sich stets

neuen Herausforderungen stellt.

Der Spiele–Flur

Der gesamte Krippenbereich steht den Kindern als Aufenthalts-, Spiel- und Bewegungsbereich zur Verfügung. So ist unser großzügiger und bedürfnisorientierter Flur gleichzeitig “Spiel- und Bewegungsfläche“ für die Kinder und in verschiedene Spielbereiche eingeteilt.

 

Hier finden sie bespielbare Wandelemente, die vor allem unsere jüngsten Krippenkinder zum Verweilen und Spielen auffordern.

Ein kleiner Rollenspielbereich mit einer Kinderküche lädt zum Kochen, Backen und Verkleiden ein. Hier können die Kinder Erlebnisse und Beobachtungen aus dem Alltag nachspielen und verarbeiten.

 

Eine schöne große Kugelbahn an der Wand am Ende des Flurs, deren Beschaffenheit und Funktionsweise die Kinder immer wieder aufs Neue fasziniert, fordert zum Erforschen und Experimentieren heraus.

Garderobenbereich

In der liebevoll gestalteten Garderobenecke befinden sich die persönlichen Eigentumsfächer und Garderobenplätze der Kinder,

welche mit einem persönlichen Foto gekennzeichnet sind. So kann sich das Kind von Anfang an orientieren und fühlt sich willkommen.

 

Im Garderobenbereich lernen die Kinder, auf persönliche Dinge zu achten, sowie Selbständigkeit beim An- und Ausziehen zu üben

und zu entwickeln. Auch die mitgebrachten Kuscheltiere und weitere für die Kinder wichtige Utensilien finden hier ihren Platz.

 

Der Garderobenplatz ist für die Kinder ein sehr wichtiger Ort, weil er nur ihnen gehört und sie hier stets einen für sie

wichtigen Bezug zur eigenen Identität finden.

Das Flohkistenbistro

Wir legen in unserer Kinderkrippe großen Wert auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung, sowie eine positive Tischkultur.

In der Gruppe schmeckt es viel besser und das gemeinsame Essen verbindet. Wir schaffen für die Mahlzeiten eine gemütliche Atmosphäre, in der sich die Kinder geborgen fühlen und auch zur Ruhe kommen können. Dies ist gerade für unsere Kleinsten unverzichtbar und enorm wichtig.

 

Das Frühstück, das Mittagessen und der Nachmittagssnack sind fester Bestandteil in unserem Tagesablauf und werden in unserem Flohkistenbistro eingenommen. Diese Mahlzeiten sind zentrale und bedeutsame Gemeinschaftserlebnisse, die von unserem Personal sensibel wahrgenommen und pädagogisch begleitet werden. Deshalb findet vor allem in der Eingewöhnungszeit ein enger Austausch zu den Ess- und Trinkgewohnheiten des Kindes zwischen Eltern und Personal statt, um Allergien, Essgewohnheiten und individuelle Bedürfnisse berücksichtigen zu können.

 

Die abwechslungsreichen Mahlzeiten werden von der Firma „Monis Kinderteller“ vor Ort frisch gekocht und kindgerecht zubereitet.

 

Traumfabrik der Flöhe (Schlafen)

Für den notwendigen Schlaf unserer Kleinsten stehen zwei Ruheräume zur Verfügung, die zum Ausruhen, Schlafen und Kuscheln einladen. Die Vorbereitung zum Mittagsschlaf hat in unserem Tagesablauf eine ganz besondere Bedeutung und wird von unserem pädagogischen Personal liebevoll und einfühlsam begleitet. Dies erfolgt in ruhiger und entspannter Atmosphäre und nach einer den Kindern vertrauten Struktur und individuellen Ritualen.

 

Für das Einrichten des persönlichen Schlafplatzes werden von zu Hause vertraute Utensilien wie z.B. ein Schlafsack, eine Spieluhr oder das Lieblingskuscheltier mitgebracht. Individuelle Schlafbedürfnisse (wie z.B. der Vormittagsschlaf) werden mit der Bezugserzieherin besprochen und im Tagesablauf berücksichtigt.

Das Kinderbad

Nicht nur zum täglichen Händewaschen lädt unser freundlicher, heller Sanitärbereich ein. Ein langes, auf zwei Höhen abgestimmtes, stufenförmiges Waschbecken bietet die Möglichkeit für elementare Spiel- und Sinneserfahrungen mit dem so beliebten und

begehrten Element Wasser.

 

Die Benutzung der beiden kleinkindgerechten Toilettenbecken übt auf die Kleinsten einen besonderen Reiz aus bei der Unterstützung

und Begleitung auf dem sensiblen Weg “von der Windel zur Toilette“. Die Schritte dorthin erfolgen individuell und orientieren sich am Entwicklungsstand des einzelnen Kindes immer in enger Absprache und Zusammenarbeit mit den Eltern. Es ist wichtig, mit Verständnis

und Geduld auf die sich ankündigenden Entwicklungsschritte pädagogisch zu reagieren und diese sensibel zu begleiten und zu unterstützen. Übrigens kann  man bei uns die „kleinste Toilette der Welt“ bestaunen.

 

Ein großer fest installierter Spiegel rundet unseren „Erlebnisbereich“ wunderbar ab und bietet viele Möglichkeiten und Anregungen für elementare Wahrnehmungsspiele, wie z.B. das Rasierschaumschmieren. Hier können die Krippenkinder mit viel Körpereinsatz und sinnlichem Vergnügen forschen und experimentieren.

Die Wickelbereiche

Die Pflege des Kindes ist Beziehungspflege! Dies ist bei uns ein wichtiger Grundsatz, der in unserem Tagesablauf einen hohen Stellenwert einnimmt. Jedes Kind soll die Pflegesituation bewusst als positive Zuwendung erleben. Diesen sensiblen Prozess begleitet die vom Kind ausgewählte Bezugsperson. Diese Art von Pflege und Zuwendung ist ein wichtiger Bestandteil für den Aufbau von Vertrauen, Bindung und Beziehung. Deshalb wird diesem Aspekt der Pflege des Kindes als wesentliches Mittel der Kommunikation größter erzieherischer Wert beigemessen.

Außenspielgelände und Naturbegegnung

Unser Außenspielgelände hat eigens für uns angefertigte und individuell liebevoll gestaltete Spielgeräte. Die kleinkindgerechten Spielgeräte und -elemente sind sorgfältig nach pädagogischen Aspekten und kindlichen Bedürfnissen ausgewählt worden.

 

Uns ist es wichtig, dass sich die Krippenkinder an der frischen Luft ausreichend bewegen können und Plätze zum Spielen finden.

Auch kleine Kinder brauchen viele kleine Orte und Herausforderungen, um die Natur bewusst zu erleben und die Welt da draußen

zu allen Jahreszeiten erkunden zu können. Die Kleinsten interessieren sich schon sehr für Dinge wie Sand, Matsch, Blätter, Wiese, Käfer, Regenwürmer, Vögel und vieles mehr. Mit unseren beiden Krippenwägen erkunden wir die Dorfmitte und machen kleine Ausflüge zu den nahegelegenen Spielplätzen.

 

Es gibt mehrere „kleine Spielbereiche“ mit gut durchdachten Gestaltungsschwerpunkten. Alle diese Bereiche können von den

Kindern auf unterschiedliche Art und Weise genutzt werden, entsprechend ihrem Alter, ihren Fähigkeiten und Interessen. Die verschiedenen Elemente wie das Kletterhäuschen mit Rutsche, der Fliegenpilz, die Holzeisenbahn und der Sandkasten sowie die unterschiedlichen Bodenbeläge im Hof laden zum Bewegen,  Klettern, Buddeln, Toben, Balancieren und Hinunterspringen ein.

 

Portfolio und Erzählbuch

In kleinen Bildungs- und Lerngeschichten werden hier die persönlichen Entwicklungsprozesse und –schritte von jedem Kind

individuell dokumentiert und festgehalten. Den persönlichen Ordner dürfen die Kinder selbst oder mit ihren Eltern selbständig

anschauen. Die Kinder lernen von Anfang an, Verantwortung dafür zu übernehmen und wir Erwachsenen geben ihnen dabei

die nötige Hilfestellung. Einträge und Entwicklungsgeschichten heften wir immer gemeinsam mit den Kindern in ihrem Ordner ab. Hierdurch entwickelt das Kind das Bewusstsein, wertgeschätzt und geachtet zu werden.

 

Da unsere Kleinsten zu Hause noch nichts, beziehungsweise sehr wenig, von ihrem Flohkistenalltag erzählen können, haben wir

das “Erzählbuch“ eingeführt. Hier dokumentieren wir viele Erlebnisse aus unserem Krippenalltag. Dies ermöglicht den Eltern, sich

über die vielseitigen Aktivitäten und Begebenheiten zu informieren, was wiederum zu Tür- und Angelgesprächen, sowie zu

Gesprächen zwischen Eltern und Kind anregt.

 

Wir erleben sowohl den persönlichen Portfolioordner als auch unser “Erzählbuch“ als positives Medium für Transparenz

und den lebendigen Austausch im gemeinsamen Miteinander.

 

Musikalität und Rhythmik

Die positiven Auswirkungen rhythmisch-musikalischer Einflüsse auf die frühkindliche Entwicklung lassen Musikalität bei uns

zu einem  wichtigen Bestandteil im Krippenalltag werden.

 

Durch kleine rhythmisch-musikalische Bildungsimpulse werden die Sinne unserer Kleinsten ganzheitlich angeregt und die Kinder nachhaltig in ihrer Entwicklung gefördert. Mit dem Musizieren werden sowohl Sprache, Denkentwicklung und Motorik gefördert,

als auch die positive (Selbst-)Wahrnehmung und die Verarbeitung von Emotionen. Der enge Bezug zwischen rhythmisch-

musikalischer und sprachlicher Bildung nimmt einen großen Teil im Tagesgeschehen ein.

 

Die Kinder  werden mit Liedern und entsprechenden Bewegungen von ihrem Entwicklungsstand abgeholt und schöpfen

die Menge an Sinnesanregungen heraus, die sie verarbeiten können.

 

Mit dem vielfältigen Einsatz musikalischer Elemente bauen vor allem Kleinkinder ein musikalisches Grundverständnis auf

und lernen, sich in und durch Musik auszudrücken. Auch die Orff-Instrumente kommen hier bereits zum Einsatz.

 

Der Spaß und die Freude, die ein Kind bei musikalischen Erlebnissen entwickelt, bieten beste Voraussetzungen für die

fördernde Entwicklung des Kindes.

Wertevermittlung und Religion

Auch im Krippenbereich ist unsere Religion nicht an einen Raum gebunden sondern spiegelt sich in unserer Gemeinschaft wider.

In kleinen Einheiten und Aktionen werden besondere festliche Höhepunkte wie Erntedank, St. Martin, Nikolaus und Weihnachten altersentsprechend eingeführt. Im täglichen Morgenkreis sprechen wir ein kleines kurzes Gebet für alle. Die christlichen Werte

werden im gesamten Haus von Anfang an gelebt. Jedes Kind ist einzigartig und wertvoll und trägt mit seinen besonderen

Fähigkeiten und Talenten zum Leben und Lernen in der Gemeinschaft bei.

 

Wir sehen unseren Auftrag darin, den uns anvertrauten Kindern Zeit, Raum und vielfältige ganzheitliche

Erfahrungsmöglichkeiten bereit zu stellen und mit ihnen gemeinsam Gott und die Welt zu entdecken.

Übergangsbegleitung

Von der Familie in die Krippe, von der Krippe in den Kindergarten: Übergangssituationen stellen besonders für die Jüngsten eine

große Herausforderung verbunden mit Unsicherheiten und Ängsten dar. Es bedeutet oft die erste Trennung von den engsten Bezugspersonen und bedarf daher viel Einfühlsamkeit von Seiten der Erwachsenen.

 

Daher sehen wir es als grundlegende Aufgabe an, unsere Kleinsten auf diesem Weg von Anfang an zu stärken und zu unterstützen.

Damit beginnen wir bereits mit dem ersten Tag des Krippenkindes in der Krippe bis hin zum Übergang in den Kindergartenbereich. Durch regelmäßige Hospitationen der künftigen Bezugserzieherinnen, sowie durch geplante und stetige Besuche im Kindergarten

wird der Übergang von der Krippe zum Kindergarten sanft und behutsam gestaltet.

 

Die enge und kindorientierte Kooperation, aber auch die persönlichen Beziehungen miteinander stellen für alle Beteiligten

eine große und positive Bereicherung dar.

St. Johanniszweigverein Sailauf e.V. als Trägerverein des St.-Josef-Kindergarten Sailauf

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